
Automatische Schweißmaschine mit Silberpunkt + Kontakt
Automatische Silberpunkt-Lötmaschine mit Servodruckregelung und Mittelfrequenzumrichter. Zwei Vibrationsförderer, optionale Lötpastendosierung. Gleichmäßige, niederohmige Lötverbindungen für Relais, Schalter und Leistungsschalter. Kundenspezifische Vorrichtungskonstruktion.
Automatische Silberpunkt- und stationäre Kontaktschweißmaschine
Diese automatische Schweißmaschine für Silberpunktkontakte wurde für hochpräzise Widerstandsschweißungen zwischen Silberkontakten und statischen Kontaktköpfen entwickelt. Die Maschine verfügt über ein servomotorisch gesteuertes Schweißdrucksystem, das eine präzise Programmierung der Schweißkraft ermöglicht. Ein Mittelfrequenz-Wechselrichter sorgt für eine stabile Energieabgabe. Ein automatisches Lötpasten-Dosiersystem trägt vor jedem Schweißvorgang Flussmittel oder Lötpaste auf die zu verschweißenden Oberflächen auf. Die Maschine ist speziell für die Serienfertigung von elektrischen Kontakten für Relais, Schalter und Leistungsschalter konzipiert.
Diese Anlage nutzt zwei separate Vibrationsfördersysteme (eines für die Zuführung von Silberpunkten zum Schweißen und ein weiteres für die Zuführung von stationären Kontakten) und befördert die Bauteile automatisch zu den vorgesehenen Schweißpositionen. Dank der benutzerfreundlichen Bedienung muss der Bediener lediglich die Parameter am HMI einstellen, die Teile in die jeweiligen Vibrationsförderer geben und den Startknopf drücken. Die Maschine arbeitet vollautomatisch und gibt die Teile am Ende des Zyklus entweder über ein Auslaufband oder einen Auffangbehälter aus.
Der Schweißdruck wird servogesteuert, was eine gleichmäßige Festigkeit und Gratbildung beim Verbinden der Teile gewährleistet. Die Mittelfrequenz-Schweißtechnologie ist optimal für die schnelle und reproduzierbare Herstellung von Schweißnähten bei reduziertem Elektrodenverschleiß.
Standardlieferzeit: 30–45 Tage | Kundenspezifische Vorrichtungsgestaltung | Lötpastenauftrag optional
Was ist eine automatische Schweißmaschine mit Silberpunkt- und stationärem Kontakt?
Eine automatische Silberpunkt-Kontaktschweißmaschine ist eine spezielle Widerstandsschweißanlage zum Aufbringen eines kleinen Silberlegierungskontakts (Silberpunkt) auf einen festen Kontaktanschluss (statischer Kontaktkopf). Diese Baugruppe ist für Niederspannungsschaltgeräte wie Relais, Schütze und Leistungsschalter unerlässlich, da ein geringer Kontaktwiderstand und eine hohe mechanische Festigkeit erforderlich sind. Die Maschine nutzt ein Mittelfrequenz-Wechselrichternetzteil (typischerweise 1.000–4.000 Hz) zur Erzeugung eines präzisen Schweißimpulses. Der Schweißkopf wird von einem Servomotor angetrieben, wodurch programmierbare Kraftprofile (z. B. sanfter Druck, hohe Kraft, Verweilzeit) zur Verfügung stehen. Ein optionaler automatischer Lötpastenspender trägt Flussmittel oder Lötpaste auf die Schweißfläche auf, um die Benetzung zu verbessern und die Oxidation zu reduzieren. Die Maschine kann entweder über Vibrationsförderer oder Bandförderer beschickt werden und ist für den Dauerbetrieb ohne Aufsicht geeignet. Da es sich um eine kundenspezifische Lösung handelt, entwickeln wir die Elektrodengeometrie, die Vorrichtung und das Zuführsystem speziell für Ihre Silberpunkt- und Kontaktabmessungen.
Programmierbares Kraftprofil (Vorpressen, Schweißen, Halten) für gleichbleibende Verbindungsqualität.
Kurze Anstiegszeit, minimales Spritzen und verlängerte Elektrodenlebensdauer.
Trägt Flussmittel/Paste vorab auf die Schweißoberflächen auf, um die Benetzung zu verbessern und die Oxidation zu verringern.
Automatische Ausrichtung und Zuführung von Silberpunkten und stationären Kontakten.
Schweißprozess & Hauptmerkmale
Technische Spezifikationen
| Schweißanwendung | Silberpunkt (Ag, AgSnO2, AgNi) auf stationären Kontakt (Kupfer, Messing) |
|---|---|
| Schweißstromversorgung | Mittelfrequenz-Wechselrichter (Gleichstrom), 1.000 – 4.000 Hz, programmierbarer Energiebereich |
| Schweißdruckregelung | Servomotorbetrieben, Kraftbereich programmierbar (typischerweise 50–500 N), Genauigkeit ±5% |
| Automatische Lötpaste | Pneumatischer oder peristaltischer Spender, programmierbares Volumen (Mikroliter), optional |
| Fütterungssystem | Zwei unabhängige Vibrationstrommeln (Silberpunkt-Zuführung + stationäre Kontaktzuführung) |
| Schweißzykluszeit | Ca. 1,5 – 2,5 Sekunden pro Baugruppe (abhängig von der Teilegröße) |
| Elektrodenverband | Automatische oder manuelle Verbandstation (optional) |
| Steuerungssystem | SPS (Siemens/Mitsubishi) mit HMI, Rezeptspeicher für mehr als 20 Produkttypen |
| Datenausgabe | CSV/MES via Ethernet; Schweißenergie, -kraft und Zyklusanzahl werden protokolliert. |
| Strom- und Luftversorgung | 380 V ±101 TPS 3T 50 Hz | Druckluft 0,5–0,7 MPa (für Zuführungen und Spender) |
Detaillierter Prozessablauf (Bediener- und Maschinenreihenfolge)
Der automatisierte Schweißprozess umfasst folgende Schritte:
- Parametereinstellungen Die Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) und der Bediener ermitteln die anzuwendenden Schweißparameter (z. B. Kraft, Energie, Zeit und Pastenvolumen) für den jeweiligen Produkttyp auf Grundlage der für dieses Produkt vorgegebenen Spezifikationsanforderungen.
- Komponenten laden – Der Bediener füllt Silberpunkte und stationäre Kontakte in die jeweiligen Vibrationsförderer.
- Start – Der Bediener drückt den Startknopf; die Maschine beginnt mit dem automatischen Betrieb.
- Fütterung und Orientierung – Die Zuführungen richten die Bauteile aus und trennen sie; sie werden entweder vom Bediener zur Entnahme bereitgestellt oder gleiten zur Unterstützung in eine Schweißnische.
- Auftragen von Lötpaste (optional) – Ein Dosierer trägt eine präzise Menge Flussmittel/Paste auf die Schweißnaht auf.
- Komponentenplatzierung – Der Silberpunkt wird auf den stationären Kontakt (oder umgekehrt) der Schweißelektrode platziert.
- Schweißen – Der Servomotor wendet die programmierte Kraft an; das Mittelfrequenz-Netzteil liefert den Schweißimpuls.
- Qualitätsüberwachung – Optionale Überwachung der Schweißenergie und -verschiebung; Ausschuss wird erkannt.
- Entladung Die fertige Baugruppe wird in einen Sammelbehälter oder auf ein Auslaufband ausgeworfen.
- Zyklus wiederholt sich – Kontinuierliche automatische Produktion.
Technische Kernvorteile
Servogesteuerter Schweißdruck
Im Gegensatz zu pneumatischen Systemen ermöglicht Servodruck präzise, programmierbare Kraftprofile (z. B. Vorpressung zur Vermeidung von Werkstückbewegungen, anschließend hohe Kraft während des Schweißens, dann Haltedruck). Dadurch werden Stoßbewegungen vermieden und eine gleichbleibende Verbindungsfestigkeit gewährleistet.
Mittelfrequenz-Inverterschweißen
MFDC (Mittelfrequenz-Gleichstrom) bietet eine kurze Anstiegszeit (unter 1 ms) und einen konstanten Stromausgang, unabhängig von Netzspannungsschwankungen. Dies führt zu weniger Spritzern, geringerem Elektrodenverschleiß und einer besseren Schweißnahtkonsistenz als bei Wechselstrom- oder Kondensatorentladung.
Automatische Lötpastendosierung
Das Vorauftragen von Flussmittel oder Paste auf die Silber-Kupfer-Grenzfläche verbessert die Benetzung, verringert die Oxidation und senkt die benötigte Schweißenergie – besonders wichtig bei Silberlegierungen mit hohem Kontaktwiderstand.
Flexibilität des Doppelzuführers
Die Maschine verarbeitet Silberpunktpartikel in verschiedenen Größen (1–8 mm Durchmesser) und stationären Kontaktformen. Dank Schnellwechselwerkzeugen ist ein Produktwechsel in weniger als 20 Minuten möglich.
















Kundenerfolgsgeschichte
Ein Hersteller von Automobilrelais benötigte eine Verbindung von Silber-Zinn-Oxid-Kontakten mit festen Messingklemmen. Das Unternehmen produzierte 2.500 Baugruppen pro Schicht. Das bisherige pneumatische Schweißsystem erzeugte ungleichmäßige Kräfte, und die Elektroden verschlissen schnell. Durch die Modernisierung des Produktionsprozesses mit unserer vollautomatischen Silberpunkt-Schweißanlage mit Servosteuerung und MFDC-Technologie erzielte der Hersteller folgende Vorteile:
Die Maschine amortisierte sich innerhalb von 7 Monaten durch weniger Nacharbeiten und geringere Elektrodenkosten.
Anwendungen und typische Komponenten
Kundenspezifische Entwicklung & Lieferung
Fordern Sie ein individuelles Angebot für Silberkontaktschweißen an
Bitte senden Sie uns Ihre Silberpunkt- und stationären Kontaktmuster zur Analyse durch unser Ingenieurteam, um Sie bei der Bestimmung des optimalen Servodruckprofils, der MFDC-Parameter und der erforderlichen Lötpastenmenge (falls zutreffend) sowie einer detaillierten Rentabilitätsanalyse zu unterstützen.
WhatsApp: +86 150 5837 0007 | E-Mail: xsb@benlongkj.cn | Support in Englisch und Chinesisch
Warum Benlong für Silberkontaktschweißen wählen?
- Mehr als 15 Jahre Erfahrung im Designbereich Silberkontakt-Schweißmaschinen für elektrische Komponenten
- Bewährte Servodruck- und MFDC-Technologie für gleichmäßige, niederohmige Schweißnähte
- Eigene Fertigung von Zuleitungen und Elektroden – schnelle Bearbeitungszeiten
- Optionale Lötpastendosierung für schwer schweißbare Legierungen
- Weltweiter Service und Ersatzteilsupport
Eine typische Sondermaschine umfasst:
1 Jahr Garantie; Ausschussbehälter; Sicherheitsgehäuse; Kundenspezifische Schweißelektroden; Siemens SPS mit HMI; OPTIONAL automatischer Lötpastenspender; zwei Vibrationsförderer (Silberpunkt + stationärer Kontakt); Mittelfrequenz-Wechselrichter-Netzteil; Servogetriebener Schweißkopf mit Kraftsensor.
Häufig gestellte Fragen
Für die Servosteuerung stehen programmierbare Kraftprofile (sanfte Berührung, hohe Kraft, Verweilzeit) sowie die Möglichkeit zur Messung der servogesteuerten Kräfte zur Verfügung. Im Vergleich zu pneumatischen Systemen eliminieren Servosteuerungen das Nachprallen der Elektroden, wodurch deren Lebensdauer verlängert und die Gleichmäßigkeit der Gelenkfestigkeit über mehrere Zyklen hinweg verbessert wird.
Das MFDC-Schweißgerät liefert schnell ansteigende Konstantstromimpulse, die von Netzspannungsschwankungen unbeeinflusst bleiben. Anwender profitieren von weniger Spritzern, tieferem Einbrand und einer längeren Elektrodenstandzeit beim Schweißen mit Gleichstrom im Vergleich zu Wechselstrom- oder Kondensatorentladungsschweißverfahren.
Die meisten Silber-Kupfer-Verbindungen lassen sich ohne Lötpaste löten. Die Verwendung von Lötpaste verbessert jedoch die Benetzung und reduziert den Energieaufwand bei der Verarbeitung von Silberlegierungen mit hohem Oxidanteil (wie AgSnO₂) oder beim Löten von stark oxidiertem Kupfer. Jede von Ihnen eingesandte Probe wird geprüft, um festzustellen, ob für die jeweilige Anwendung Lötpaste erforderlich ist.
Die optionale Schweißenergieüberwachung (WEM) vergleicht die tatsächliche Schweißenergie (basierend auf Spannung und Stromstärke) mit dem gespeicherten Profil. Ihre Weg- und Kraftsensoren erkennen fehlende oder falsch platzierte Teile.
Die Maschine kann typischerweise Punktgrößen zwischen 1 mm und 8 mm Durchmesser verarbeiten. Für größere Durchmesser oder rechteckige Formen benötigen Sie spezielle Elektroden und Zuführungswerkzeuge.
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