
MCB-Prüfstand für elektrische Dauerfestigkeit
Elektrischer Prüfstand für Leitungsschutzschalter (MCB) von Benlong gemäß IEC 60898-1, Abschnitt 9.11. Programmierbare L-R-Last (Leistungsfaktor 0,85), Echtzeit-Überwachung von Kontaktspannungsabfall und Lichtbogen, automatische Abschaltung bei Kontaktschweißung. Für Zertifizierungslabore und die Qualitätssicherung in der MCB-Fertigung.
MCB-Prüfstand für elektrische Dauerfestigkeit
Der MCB-Prüfstand für elektrische Dauerfestigkeit ist ein hochentwickeltes, automatisiertes Prüfsystem zur Prüfung der elektrischen Lebensdauer und des Schaltverhaltens von Leitungsschutzschaltern (LS-Schaltern) unter Nennbetriebsbedingungen gemäß IEC 60898-1 (Abschnitt 9.11) und IEC 60947-2. Der Prüfstand misst die Fähigkeit der LS-Schalter, wiederholtes Ein- und Ausschalten der elektrischen Verbindung unter einer Nennstromquelle (Iₙ) und Nennspannung (Uₙ) zu überstehen. Während dieser Prüfungen dürfen die Kontakte der LS-Schalter weder verschweißen noch übermäßige Lichtbögen bilden oder Anzeichen von mechanischem Versagen aufweisen.
Ein Betätigungssystem mit präziser Zeit- und Geschwindigkeitsregelung mittels Servoantrieb und induktiv-resistiver (LR) programmierbarer Lastbank (cos φ = 0,85 ± 0,05) mit Leistungsfaktor und einer SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) ist mit einem Datenerfassungssystem (DAQ) verbunden, das den Spannungsabfall am Kontakt, die Lichtbogendauer und den Temperaturanstieg für jeden Zyklus überwacht. Ein automatisiertes Sensorsystem erkennt Auslöse- oder Kontaktschweißfehler und leitet eine Sicherheitsabschaltung ein. Alle Testdaten, einschließlich Zyklusanzahl, Stromverlauf und Temperaturprotokolle, werden zur vollständigen Rückverfolgbarkeit und Einhaltung der Vorschriften in einer Cloud-Datenbank gespeichert.
Standardlieferzeit: 45–60 Tage | Testzyklen bis zu 20.000 | Entspricht IEC 60898-1 Abschnitt 9.11
Was ist ein MCB-Prüfstand für die elektrische Dauerfestigkeit?
Der Zweck eines Prüfstands für die elektrische Dauerfestigkeit von Leitungsschutzschaltern (MCBs) besteht darin, die Lebensdauer eines MCBs nach zahlreichen Schaltzyklen zu quantifizieren. Im Gegensatz zu mechanischen Lebensdauertests, bei denen der MCB unbelastet betrieben wird, arbeiten elektrische Dauerfestigkeitstests unter Lastbedingungen. Dabei werden Nennstrom und -spannung während jedes Ein- und Ausschaltzyklus angelegt. Dies simuliert die Bedingungen im realen Einsatz, bei denen Lichtbögen, Kontaktverschleiß und thermische Belastungen auftreten. Da diese Prüfeinrichtung für die Typprüfung, die Qualitätssicherung und die Zertifizierung nach IEC 60898-1 (Abschnitt 9.11) und IEC 60947-2 erforderlich ist, ist sie ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung und Zertifizierung von MCBs. Typische Merkmale eines MCB-Prüfstands für die elektrische Dauerfestigkeit sind eine programmierbare LR-Lastbank, servogesteuerte Betätigung, Echtzeitüberwachung der Kontakte und eine automatische Sicherheitsabschaltung.
Vollständig konform mit den Anforderungen an elektrische Dauerprüfungen für Leitungsschutzschalter.
Leistungsfaktor einstellbar (0,85 ±0,05). Unterstützt Nennstrom- und Überstromprüfung.
Misst Spannungsabfall, Lichtbogendauer und Kontaktwiderstand pro Zyklus.
Erkennt Kontaktschweißungen oder Auslösefehler; stoppt den Test und protokolliert den Fehlerzyklus.
Maschinenmerkmale und Testverfahren
Technische Spezifikationen
| Anwendbare Standards | IEC 60898‑1 (Abschnitt 9.11), IEC 60947‑2 |
|---|---|
| Testumfang | Elektrische Dauerfestigkeit (Ein-/Ausschalten) unter Nennstrom (Iₙ) und Nennspannung (Uₙ) |
| Lastbanktyp | Induktiv-resistiv (L-R), programmierbar. Leistungsfaktor einstellbar 0,7–1,0 (Standard 0,85 ±0,05) |
| Spannungsbereich | Bis zu 440 V Wechselstrom (einphasig oder dreiphasig, konfigurierbar) |
| Aktueller Bereich | 6A – 125A (programmierbar, je nach Nennleistung des Leitungsschutzschalters) |
| Testzyklen (Ausdauer) | |
| Betätigungssystem | Servomotorisiert, Geschwindigkeit 6–30 Hübe/Minute (einstellbar), Hub programmierbar |
| Überwachungsparameter | Kontaktspannungsabfall (mV), Lichtbogendauer (ms), Kontakttemperatur (°C), Zyklenzahl |
| Fehlererkennung | Schweißkontakterkennung, Auslöseversagen, Übertemperatur – automatische Abschaltung + Alarm |
| Steuerung und Datenprotokollierung | SPS (Siemens) + HMI, Datenerfassungsmodul, Ethernet/OPC UA, CSV- oder SQL-Export |
Technische Kernvorteile
Simulation eines Lichtbogens in der realen Welt
Die L-R-Lastbank bildet realistische Leistungsfaktor- (0,85) und Einschaltstrombedingungen nach, die für die Überprüfung der Kontakterosion und der Lichtbogenlöschleistung unerlässlich sind.
Kontaktanalyse pro Zyklus
Die Hochgeschwindigkeits-Datenerfassung erfasst Spannungsabfall und Lichtbogendauer für jeden Vorgang. Trenddaten erkennen eine allmähliche Kontaktverschlechterung vor dem Ausfall.
Automatische Sicherheitsabschaltung
Wenn die Kontakte verschweißen oder der Schutzschalter nicht auslöst, unterbricht das System sofort die Stromzufuhr, stoppt die Betätigung und protokolliert den Fehlerzyklus – zum Schutz sowohl des Geräts als auch des Testmusters.
Zertifizierungsreife Berichterstattung
Alle Testergebnisse (Wellenformen, Temperaturprotokolle, Zykluszählungen) werden in einer manipulationssicheren Datenbank gespeichert, wodurch prüfbereite Berichte für IEC/UL-Zertifizierungsstellen generiert werden.
Kundenerfolgsgeschichte
Um die elektrische Dauerfestigkeitsprüfung nach IEC 60898-1 Abschnitt 9.11 für 30 verschiedene Leitungsschutzschalter (im Bereich von 6 A bis 63 A) durchzuführen, verwendete ein internationales Zertifizierungslabor unseren Prüfstand für elektrische Dauerfestigkeitsprüfungen von Leitungsschutzschaltern. Dadurch konnten die Prüfungen in 12 Wochen abgeschlossen werden – eine Zeitersparnis von 50% gegenüber dem vorherigen Aufbau.
Durch die automatisierte Kontaktüberwachung und Fehlererkennung pro Zyklus konnten sie feststellen, dass bei einem ihrer Prototypen ein Problem mit dem Kontaktmaterial vorlag, sodass sie dieses Problem vor Produktionsbeginn beheben konnten.
Der Prüfstand im Labor wird nun für alle regulären Prüfungen der elektrischen Belastbarkeit verwendet, und diese Prüfmethode wurde als mit ISO 17025 konform akkreditiert.
Anwendungen und Testumgebungen
Standardlieferung und Inbetriebnahme
Fordern Sie ein individuelles Angebot für einen elektrischen Dauerprüfstand an
Bitte senden Sie uns die MCB-Spezifikationen (Strombelastbarkeit, Prüfzyklus, Leistungsfaktoren) und das angestrebte Prüfvolumen. Unsere Ingenieure können Ihnen eine konforme Lösung gemäß IEC 60898-1 für Abschnitt 9.11 anbieten.
WhatsApp: +86 150 5837 0007 | E-Mail: xsb@benlongkj.cn | Support in Englisch und Chinesisch
Warum Benlong für elektrische Dauerprüfungen wählen?
- Mehr als 15 Jahre Erfahrung im Designbereich MCB-Prüfstände für elektrische Dauerfestigkeit für Labore und Fabriken
- Bewährte L-R-Lastbanktechnologie mit präziser Leistungsfaktorkorrektur
- Echtzeit-Kontaktüberwachung (Spannungsabfall, Lichtbogendauer, Temperatur)
- Automatische, ausfallsichere Abschaltung – schützt Geräte und Proben
- Auditfähige Datenprotokollierung – SQL-, OPC UA- oder CSV-Export
Standardsystem beinhaltet
Servobetätigter Schließ-/Öffnenmechanismus
Programmierbare LR-Lastbank (einschließlich Leistungsfaktorkorrektur)
Hochgeschwindigkeits-SPS (Siemens) + Datenerfassungsmodul
HMI-Touchscreen
Kontaktspannungsabfall-Messsensoren
Temperaturüberwachung (Thermoelemente)
Sicherheitsgehäuse mit Not-Aus-Schalter
1 Satz MCB-Leuchten (1P/2P/3P/4P)
Kalibrierungsbescheinigung
Häufig gestellte Fragen
Die Prüfung der mechanischen Eigenschaften von Leistungsschaltern testet den Mechanismus ohne Stromzufuhr durch mechanische Zyklen – dies dient lediglich dem Nachweis, dass sowohl der Kipphebel als auch die Feder diesen Zyklen standhalten. Die Prüfung der elektrischen Dauerfestigkeit bei Nennstrom und -spannung setzt die Kontakte in jedem Zyklus Lichtbogen-/Erosions- und thermischer Belastung aus. Unsere Prüfung der elektrischen Dauerfestigkeit dient als Beispiel für die Erfüllung der Anforderungen gemäß IEC 60898-1, Abschnitt 9.11.
Induktive Lasten müssen gemäß Abschnitt 9.11 der IEC 60898-1 einen Leistungsfaktor zwischen 0,85 und 0,90 aufweisen. Wir verfügen in unserer Anlage über eine variable induktive Widerstandslast (LR), die auf Wunsch auf 0,85 oder einen anderen Wert eingestellt werden kann.
Die Kontaktspannungen und die Durchgängigkeit des Stromkreises werden vom aktuellen Prüfsystem überwacht. Bei einem Fehler (Verschweißen) oder einer Fehlfunktion wird die Prüfung abgebrochen, ein Alarm ausgelöst und der Fehlerzyklus protokolliert.
Der Prüfstand ist für den 24/7-Betrieb ausgelegt. Der Standardprüfzyklus (Dauerbetrieb) beträgt 20.000 Schaltzyklen (die Internationale Elektrotechnische Kommission – IEC – fordert je nach Leitungsschutzschaltertyp 4.000 oder 10.000 Schaltzyklen). Das System protokolliert alle Daten automatisch und kann den Test bei Bedarf pausieren oder fortsetzen.
Ja. Die Prüfbank ist in der Lage, Leitungsschutzschalter (LS-Schalter) mit 1P-, 2P-, 3P- und 4P-Konfigurationen zu unterstützen, sodass bei mehrpoligen LS-Schaltern der Betätigungsmechanismus so konfiguriert werden kann, dass alle Pole synchron betätigt werden und eine separate Überwachung pro Pol möglich ist.
Benlong